Alana Falk: Magierin der Gefühle

Ob in ihren romantischen Fantasyromanen, ihren bewegenden Liebesromanen (als Lily Oliver) oder ihren erotischen Liebesromanen (als Emilia Lucas) – große Gefühle und eine spannende Story sind Alana Falks Leidenschaft. Ihr Roman „Unendlich – Seelenmagie 1“, ein Paranormal Romance Roman mit einem Hauch Erotik, hielt sich mehrere Wochen in den Top 100 der kindle Charts. Bei der Fantasywoche bringt sie ihren wundervollen Fantasy-Jugendroman „Sternensturm“ mit. Die Leser sind begeistert: „Ein richtiger Geniestreich, „Grandioser Fantasy Roman der es in sich hat!“und „Diese Geschichte muss man einfach lesen!“. Wir freuen uns auf eine tolle Live-Lesung am 9. Februar! Mehr Infos

Bei der Recherche über Alana Falk sind wir auf eine Antwort gestoßen, die sie einst in einem Interview auf die Frage „Welcher ihr perfekter Schreibmoment sei“ gegeben hat: „Wenn ich so in der Geschichte versunken bin, dass ich mit den Figuren lache oder weine. Das ist für mich das größte Glück und der Grund, warum ich das Schreiben so sehr liebe. Oft fiebere ich richtig mit, sitze auch da und mache irgendwelche Geräusche, was ziemlich lustig ist, wenn ich – wie so oft in letzer Zeit – in der Bibliothek arbeite. Da kommen dann schon mal merkwürdige Blicke und hochgezogene Augenbrauen.“ Da wären wir doch gerne Mäuschen und würden ihr beim Schreiben zusehen…

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Name: Alana Falk

Wohnort: München

Autor seit: 2013

Aktuelle Veröffentlichung: Sternensturm – das Herz der Quelle

Kontakt: alanafalk@t-online.de

 

 

Veröffentlichte Bücher:

„Die blutroten Schuhe“, Machandel Verlag (Oktober 2013)

„Bis ins Herz der Ewigkeit“, Carlsen Impress (April 2014)

„Unendlich – Seelenmagie 1“, bookshouse (Juni 2014)

„Steal my Heart“, Erotik-Serie, feelings (September 2014)

„Verirrt – Seelenmagie 2“, bookshouse (Juli 2015)

„Die Dunkelheit in dir“, feelings, (September 2015)

„Heart of Stone“, feelings, (September 2015)

„Dark Illusion – verführerische Nähe“, Knaur, (Juli 2016)

„Im Augenblick – Seelenmagie 3“, bookshouse, (August 2016)

„Die Tage, die ich dir verspreche“, Knaur, (September 2016)

„Sternensturm-das Herz der Quelle“, Arena (Januar 2017)

Das gibt Dir Inspiration:
Sehr viel Inspiration ziehe ich aus Musik, aus tollen Songtexten, zum Beispiel von Meat Loaf, Within Temptation, X Japan und vielen anderen. Oder ich sehe einen Film, der ein spannendes Thema behandelt, dass ich von einer anderen Seite beleuchten möchte. Sehr viele Ideen kommen mir auch in der Natur, zum Beispiel beim Wandern in den Bergen.

Beschreibe kurz Deinen Schreibstil:
Oh je, das ist eine ziemlich schwierige Frage, finde ich. Ich glaube, ich schreibe sehr geradlinig, ohne Schnörkel, aber doch gefühlvoll und ich bin sehr nah an meinen Figuren dran. Mein Ziel ist eigentlich, dass man die Sprache gar nicht bemerkt, sondern vollkommen in der Geschichte versinkt. Im besten Fall ist mein Schreibstil das Werkzeug dafür, den Leser in meine Figuren zu versetzen und sie ihre Welt, ob farbenprächtig und fantasievoll oder real und echt, hautnah erleben zu lassen, ohne sie daran zu erinnern, dass sie gerade ein Buch lesen.

Was Dich an Fantasy begeistert ist…
In der Fantasy ist einfach alles möglich. Und das meine ich nicht im Bezug auf Magie. Sondern vor allem auch im Bezug auf die Themen, die man verarbeiten kann, und die Art, wie man sie verarbeiten kann. Man kann durch fantastische Elemente ein altes Thema ganz neu beleuchten oder spannenden, brandaktuellen Themen eine neue Ebene geben. Man kann nicht nur sich selbst aus der Realität lösen, sondern auch die Dinge, über die man schreibt. In Sternensturm zum Beispiel geht es vordergründig um eine Magierin, die mit ihrer menschlichen Energiequelle klarkommen muss. Es steckt aber noch so viel mehr darin, zum Beispiel die Frage, wie weit man gehen darf, um Menschen zu schützen. Darf man andere Menschen dafür unterdrücken? Darf man seine eigenen Ideale verraten, vielleicht sogar seine Menschlichkeit aufgeben, wenn das Ziel das richtige ist? Und wer entscheidet überhaupt, welches Ziel das richtige ist? Dazu kommen einige sehr moderne Themen, wie Social Media, Datenkontrolle etc., die mit den fantastischen Elementen eine für mich sehr reizvolle Mischung ergeben. Deswegen schreibe ich auch so gerne Urban Fantasy, die ganz tief in unserer realen Welt verankert ist und doch zum Träumen einlädt und aus der Wirklichkeit entführt.

Dein liebster Platz/Ort zum Schreiben?
Ich habe keinen Lieblingsplatz zum Schreiben, ich schreibe nicht gerne immer am gleichen Ort. Am liebsten wechsle ich ständig den Arbeitsplatz, schreibe mal am Esstisch im Wohnzimmer, mal an meinem Schreibtisch, mal an einem kleinen Tisch in der Gaube unseres Häsuchens. Oder ich gehe gleich ganz aus dem Haus, setze mich in ein Café oder eine Bücherei.

Nenne 3 Gegenstände, die während des Schreibens nicht fehlen dürfen:
Mein Laptop, Stift und Papier. Ich mache sehr viele handschriftliche Notizen, ich habe festgestellt, dass mir das am meisten hilft, um Probleme zu lösen oder auf neue Ideen zu kommen. Ganz besonders gerne mache ich Mindmaps. Ach so, und natürlich darf nie Cola Light oder schwarzer Tee fehlen. Ich brauche ganz unbedingt Koffein zum Arbeiten.

Beschreibe Deine absolute Lieblingsszene aus all Deinen Büchern, gerne auch als Leseschnipsel:
Das fällt mir echt schwer, denn jedes meiner Bücher ist anders und ich liebe jedes auf seine Art unheimlich. Aber aktuell ist es vor allem Sternensturm, das mir besonders am Herzen liegt, und gerade in diesem Buch gibt es unheimlich viele Stellen, die ich sehr, sehr mag. Leider sind viele davon Spoiler, aber ich habe mal eine Stelle rausgesucht, die gefühlvoll ist und trotzdem hoffentlich nicht zu viel vorwegnimmt.

Liliana und Chris haben gerade zusammen gezaubert, was es war, kann ich leider nicht verraten, da es ein Spoiler wäre, aber es spielt für den Schnipsel auch keine Rolle. 😉 Viel Spaß mit der ganz besonderen Magie von Sternensturm.

Liliana löste die Fessel und brachte hastig ein paar Schritte Sicherheitsabstand zwischen sich und Chris. Es half nicht. Es war, als könnte sie ihn überall in sich spüren, so wie seine magische Energie, die immer noch in ihrem Körper brannte.

Langsam kam Chris auf sie zu. Sie wich zurück, bis sie mit dem Rücken gegen den Felsen stieß.

„Warum?“, flüsterte sie. Warum wollte sie, dass er sie gegen den Felsen drückte? Das war doch krank. Trotzdem flehte sie ihn förmlich mit Blicken darum an, dass er es tat.

“Es ist die Magie”, sagte er rau, so nah an ihrem Mund, dass sie ihn schon fast schmecken konnte. Sie konnte ihm ansehen, wie schwer es ihm fiel, sich zu beherrschen.

“Die Magie?”, fragte sie zittrig.

Ein spöttisches Glitzern durchdrang das dunkle Verlangen in seinen Augen. “Sie hat uns durchströmt. Sie erregt den Körper, auch wenn der Verstand es nicht wahrhaben will.”

Wie hypnotisiert lauschte sie seinen Worten und wünschte sich mehr denn je, dass er sie endlich berührte.

“Wir haben diese Magie geteilt, du und ich, sie kennt uns beide.” Sein heißer Atem streifte ihren Hals und Liliana schloss die Augen. “Nein. Sieh mich an. Sieh mich an, damit ich weiß, dass du es auch willst.”

Lilianas Mund war plötzlich wie ausgetrocknet. Wollte sie es? Wollte sie es wirklich? Sie sah zu ihm auf, in seine Augen, in denen der Augenstern verheißungsvoll glitzerte. Jeder klare Gedanke war plötzlich verloren. Sie griff mit den Händen nach seiner Weste und riss ihn an sich, so fest, dass die Wucht sie gegen den Felsen drückte und ihr die Luft aus den Lungen trieb. Er zögerte nicht länger, sondern beugte sich mit einem leisen Stöhnen zu ihr herunter. Sein Mund streifte ihren. Jede Faser ihres Körpers schmerzte bittersüß im Nachhall der Magie. Die Berührung seiner Lippen war alles, was sie wollte und gleichzeitig viel zu viel. Sie krallte ihre Finger noch fester in den Stoff seiner Kleidung, zog ihn noch mehr zu sich heran, bis er sie roh gegen den Fels drückte. Magie. Es ist die Magie. Sie zwang sie dazu, sich dieser unglaublichen Sehnsucht in ihr hinzugeben. Zu wollen, dass Chris noch mehr tat, als sie nur zu küssen. Die Magie kribbelte überall auf ihrer Haut und nur seine Berührungen konnten dieses schmerzhafte Sehnen erträglich machen. Verzweifelt wünschte sie sich, dass er sie streichelte, nur damit es endlich aufhörte. “Ich ertrage das nicht”, flüsterte sie. “Bitte … tu irgendwas.” Es war, als würde sie von innen heraus verbrennen. Angst erfasste sie und löschte jede Erregung, jedes körperliche Verlangen grausam aus. Magie ist gefährlich. Magie konnte töten. Was, wenn dieser Nachhall ebenso gefährlich war, wie die Magie selbst?

Was Du den Fantasywoche-Teilnehmern noch sagen möchtest:
Ich freue mich riesig auf die gemeinsame Zeit mit euch! Lasst uns die Fantasywoche rocken.

 

 

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